
„Civil Front – oh, what a wonderful world“ ist ein Theaterstück, das im ukrainischen Charkiw gespielt und durch eine spezielle Technik als immersives Erlebnis live nach Hamburg übertragen wird – Publikum und Schauspieler können sich dabei in Echtzeit sehen und hören.
Entstanden im Frühjahr 2023, erzählt das Stück die Geschichte zweier Brüder und eines Hundes, die zwischen Sirenen und Stromausfällen versuchen, ihren Alltag zu bestreiten. Dabei geht es nicht um Soldaten, Politik und große Heldengeschichten, sondern um alltägliche Fragen: Wie gehst du mit dem Hund raus, wenn über dir die Raketen fliegen? Wo besorgst du dir Essen, wenn die Supermärkte geschlossen sind? Wie gehst du in den Tag, wenn das normale Leben zum Stillstand gekommen ist? Mit viel Humor und ohne Sprache erzählen die beiden Spieler eine eindringliche Geschichte über Resilienz und die Absurdität des (Über-)Lebens in einer Frontstadt.
Panel-Diskussion vor der Übertragung
Der Aufführung geht ein Panel voraus, in dem wir gemeinsam mit verschiedenen Akteur:innen aus Politik und Zivilgesellschaft fragen wollen, wie – am Beispiel der Ukraine – transnationale Partnerschaften in komplizierten Zeiten funktionieren, welche Themen und Ziele im Mittelpunkt stehen und wo Synergien möglich sind. Die Panel-Diskussion kann ohne Ticket besucht werden.
Im Anschluss an die Übertragung findet ein Nachgespräch mit Künstler:innen und Veranstalter:innen statt.
»Civil Front – Oh, what a wonderful world! // Hamburg-Premiere
1. Februar 2026 LICHTHOF Theater Hamburg
16:30 Panel
18:00 Live-Übertragung Aufführung
CHARKIW:
Konzept & Schauspiel: Oleksandr Plekhun, Viktor Yermolenko / Licht & Ton: Valentine Temchenko
HAMBURG:
Projektleitung & -koordination: Franziska Jakobi, Gregory Popov / Konzeption, Koordination, Betreuung Live-Übertragung: Max Buskohl / Technische Betreuung und Lichtdesign: Sönke Christian Herm
PANEL:
Moderation: Franziska Jakobi (under construction) / Teilnehmende: Dr. Stefanie Wodrig (Stadt Hamburg Senatskanzlei, Abteilung für internationale Zusammenarbeit, Referat Nord- und Osteuropa, Ansprechpartnerin für den Pakt für Solidarität und Zukunft Hamburg-Kyjiw), André Pilling (Europäisch-Ukrainische Brücke e.V.), Katharina Knothe (Nicht schnacken – Machen! e.V. -Hilfstransporte zwischen Hamburg und Charkiw), Stefan Henkel (Leitung Internationale Angelegenheiten, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder)
Die Veranstaltung wird unterstützt von der Claussen-Simon-Stiftung, dem Pakt für Solidarität und Zukunft Hamburg-Kyjiw und der LICHTHOF Stiftung.
